Ozon-Therapie
Was
ist Medizinisches Ozon?
Ozon ist eine energiereiche Form des Sauerstoffs. Als Gas ist es ein
natürlicher Bestandteil unserer Erdatmosphäre, ohne das Leben auf der
Erde nicht möglich wäre. Bekanntermaßen ist Ozon in der Umwelt ein Atemgift,
dieses Ozon wirkt also toxisch (giftig).
Ozon jedoch, das aus medizinisch reinem Sauerstoff gewonnen wird, ist ein exakt dosierbares Medikament. Dieses Ozon bezeichnen wir daher im Unterschied zum toxischen Ozon als medizinisches Ozon. Medizinisches Ozon löst sich im Blut bis zu 15 mal schneller als Sauerstoff.
Was
bewirkt Ozon im menschlichen Organismus?
Medizinisches Ozon verbessert die Fließeigenschaften des Blutes und
bewirkt eine bessere Durchblutung, regt die körpereigene Abwehr an und
bekämpft Viruserkrankungen. Es wird außerdem bei Stoffwechselstörungen,
schlecht heilenden Wunden und chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen
eingesetzt, um nur die wichtigsten Heilanzeigen zu nennen. Im Gespräch
mit Ihrem Therapeuten werden Sie sehr schnell feststellen, daß medizinisches
Ozon noch eine ganze Menge mehr kann.
Welche
Risiken birgt die Medizinische Ozon-Therapie in sich?
Der technische Fortschritt beim medizinischen Apparatebau hat bewirkt,
daß die medizinische Ozon-Therapie für den Patienten heute völlig risikolos
ist. Das medizinische Ozon wird per Injektionsnadel - intramuskulär,
subkutan oder in Form seiner Reaktionsprodukte mit Blut - nahezu völlig
schmerzlos verabreicht.
Welche Therapie-Formen gibt es?
Injektions-Therapie
Hyperbare Medical-Ozon-Therapie
Kleine Eigenblutbehandlung
Große Eigenblutbehandlung
Beutelbegasung
Injektions-Therapie: Medizinisches Ozon wird intramuskulär oder subkutan injiziert (Einsatzgebiete: Durchblutungsstörungen, Immunstimulation)
Kleine und große Eigenblutbehandlung sowie Hyperbare Medizinische Ozon-Therapie:
Dem Körper wird Blut entnommen, mit medizinischem Ozon angereichert und postwendend unter normalen Schwerkraftbedingungen wieder zurückgegeben (Einsatzgebiete: Allergien, Diabetes mellitus, Durchblutungsstörungen, Stoffwechselstörungen)
Beutelbegasung: In der Dermatologie (Hautheilkunde) werden mit der Beutelbegasung in äußerlicher Anwendung u. a. Ekzeme, Gangrän und offene Wunden behandelt. Das zu behandelnde Körperteil wird mit einem luftdicht abgeschlossenen Kunststoffbeutel überzogen, in den medizinisches Ozon eingeblasen wird, das auf der angefeuchteten Haut Bakterien, Viren und Pilze abtötet.
Wie die Medizinische Ozon-Therapie in Ihrem persönlichen Fall helfen kann, sagt Ihnen Ihr Therapeut. Haben Sie Vertrauen und fragen Sie ihn - er nimmt sich Zeit für Sie.
Bei welchen Krankheiten hilft Medizinisches Ozon?
Durchblutungsstörungen
Diabetes Mellitus und seine Folgezustände
schlecht heilenden Wunden
Chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen
Sauerstoffmangel
Hepatitis
Stimulation des Immunsystems
Verbesserung der Fließeigenschaften des Blutes
Rheumatische Erkrankungen
Abwehrschwäche